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Arthrose

Als Arthrose wird eine vorzeitige Gelenksabnützung bezeichnet.
Hierbei kommt es aufgrund von Vorverletzungen oder vermehrter Belastung zu einer Verringerung des schützenden Gelenksknorpels.
Bei hochgradiger Knorpelschädigung (Grad IV) liegt der Knochen frei und verursacht anhaltende Belastungs- und teilweise auch Ruheschmerzen.


Der Begriff Arthrose (Syn. Arthrosis deformans – altgriech. ἄρθρον arthron ‚Gelenk‘ und lat. deformare ‚verstümmeln‘) bezeichnet nach einer nichtamtlichen Definition in Deutschland einen „Gelenkverschleiß“, der das altersübliche Maß übersteigt. werden ein Übermaß an Belastung (etwa erhöhtes Körpergewicht), angeborene oder traumatisch bedingte Ursachen wie Fehlstellungen der Gelenke oder auch knöcherne Deformierung durch Knochenerkrankungen wie Osteoporose gesehen. Die Arthrose kann ebenfalls als Folge einer anderen Erkrankung, beispielsweise einer Gelenkentzündung (Arthritis) entstehen (sekundäre Arthrose) oder mit überlastungsbedingter Ergussbildung (sekundäre Entzündungsreaktion) einhergehen (aktivierte Arthrose). In der anglo-amerikanischen Fachliteratur wird die Arthrose als Osteoarthritis (OA) bezeichnet, nicht zu verwechseln mit der Rheumatoiden Arthritis (engl. Rheumatoid Arthritis, RA), einer chronisch entzündlichen Autoimmunerkrankung der Gelenke.

Grundsätzlich können alle Gelenke von arthrotischen Veränderungen betroffen werden. In Deutschland ist die Erkrankung am häufigsten im Kniegelenk lokalisiert.

Arthrose ist einer der häufigsten Beratungsanlässe in einer allgemeinmedizinischen Praxis.

In Deutschland leiden etwa 5 Millionen Menschen an einer Arthrose. Es ist weltweit die häufigste Gelenkerkrankung (Arthropathie).

Quelle: Wikipedia.de

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