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Kahnbeinbruch

Der Kahnbeinbruch oder die Kahnbeinfraktur ist ein Bruch (Fraktur) eines Kahnbeins – entweder des Os scaphoideum der Handwurzel oder des Os naviculare der Fußwurzel.


Das Os scaphoideum wird verkürzt eingedeutscht auch Skaphoid genannt – daher wird hier auch von einer Skaphoidfraktur gesprochen.

Die Heilung einer Skaphoidfraktur an der Hand ist abhängig vom genauen Ort des Bruchs schwierig, da die Blutversorgung vorwiegend von körperfern erfolgt, und kann acht bis zwölf Wochen dauern. In dieser Zeit wird das Handgelenk mit Daumengrundgelenk bis zum Unterarm in Gips oder einer Schiene ruhiggestellt.

Als gute Alternative zur Gipsbehandlung bietet sich eine Verschraubung des Kahnbeines mit einer speziellen, durchbohrten Schraube mit zwei Gewinden unterschiedlicher Steigungen an. Diese Form der Schraube bewirkt eine Kompression der Bruchfragmente. Die am häufigsten verwendeten Schrauben dieser Art sind die nach Timothy James Herbert benannte Herbert-Schraube und die Bold-Schraube. Die Osteosynthese wird in der Regel über einen kleinen Schnitt an der Beugeseite des Handgelenks vorgenommen. Vorteil der minimal invasiven Operation ist die stabile sichere Versorgung des Bruches und die durch die Operation zeitlich erheblich verkürzte Gipsnachbehandlung.


Quelle: Wikipedia.de

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